Hart, härter, LSC
Der Langstreckencup (LSC) ist die einzige GTR2-Rennserie bei Racersleague, in der GT's und NGT's in einem gemeinsamen Grid fahren. Der besondere Flair des LSC ist in der Tatsache begründet, dass zum einen jede Klasse dabei um ihre eigene Fahrerwertung fährt. In der Teamwertung jedoch treten die "Großen" und die "Kleinen" direkt gegeneinander an. Dies ist die besondere Würze im Langstreckensport, weil sich die beiden Klassen auf der Strecke untereinander arrangieren müssen. Durch die Rennlänge von 3 Stunden (bzw. maximal 500 km) werden die Piloten auf eine harte Probe gestellt: Hier ist ständig höchste Konzentration gefragt! Wer ein gutes Resultat einfahren will, muss mehr auf der Pfanne haben als "nur" schnell zu sein. Denn auch die Taktik spielt eine gewichtige Rolle, was sich auch auf die Wahl des Einsatzfahrzeug auswirkt. Eine Unmenge an Faktoren wie Motorleistung, Spritverbrauch, Handling und insbesondere Reifenverschleiss will abgewogen werden: Nehme ich lieber den gutmütig zu steuernden V8-Dampfhammer mit Reserven für gewiefte Taktiker oder vielleicht doch den aggressiven V12-Boliden mit leichtem Heck für heiße Zweikämpfe? Zudem sorgen die Platzierungsgewichte für ein ausgeglichenes Leistungsniveau in einem Feld von insgesamt 32 Fahrern. Äußere Bedingungen wie das wechselhafte Wetter im Rennen bringen noch weiteren Pfiff in die Langstreckenschlachten und können das Feld gehörig durcheinanderwirbeln. Für reichlich Spannung ist also gesorgt, wenn die Piloten jeden zweiten Samstag auf die Reise gehen. Gelegenheit zum Training und zur Sichtung neuer Fahrer bietet der jeweilige Dienstag vor dem Wertungsrennen.
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