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RR
Dieses
Regelwerk gliedert sich in zwei Teile, den Allgemeinen und den
Besonderen Teil. Der Allgemeine Teil gilt serienübergreifend für
das gesamte Liga-Angebot von Racersleague.com. Der Besondere Teil
enthält jeweils die spezifischen besonderen Regelungen einer
jeden Serie. Beide Teile gelten gleichermaßen für den
kompletten Ligabetrieb von Racersleague.com inkl. des Forums.
A.
Allgemeiner Teil
§ 1 Verhalten im Forum
(1)
Umgangsformen
Es gelten die allgemeinen Regeln der Netiquette.
Jeder sollte seinen Gegenüber mit Respekt behandeln und auf
einen höflichen Umgangston achten. Beleidigungen, Beschimpfungen
und öbszöne Ausdrücke werden (insbesondere im
strafbaren Bereich) nicht toleriert. Dies gilt sowohl für den
laufenden Ligabetrieb und Beiträge im Forum als auch für
den Chat auf Servern und Voicechat via Teamspeak o.ä.. Benutzer,
die sich gegenüber anderen Benutzern oder der Ligaleitung
unangemessen verhalten, werden von Letzterer verwarnt. Im
Wiederholungsfall oder bei besonders schwerwiegenden Erstvorfällen
kann der betreffende Spieler vom Ligabetrieb ausgeschlossen werden
oder mit serienspezifischen Strafen belegt werden.
Alle
angegebenen Zeiten sind MEZ bzw. MESZ.
Alle E-Mails, private
Mitteilungen und interne Informationen zu Rennservern, deren
Einstellungen sowie Passwörter sind vertraulich zu behandeln und
dürfen nicht veröffentlicht werden. Zuwiderhandlung kann
den Ausschluss aus der Liga zur Folge haben.
Das Cheaten und/oder
Ausnutzen von Bugs jedweder Art ist untersagt. Zuwiderhandlung wird
mit dem sofortigen Ausschluss aus allen Ligen von Racersleague.com
bestraft. Mit der Anmeldung zu einer der Serien bei Racersleague.com
erklären die Fahrer, dass sie das Regelwerk vollständig
gelesen, verstanden und akzeptiert haben.
(2)
Zusatzprogramme / Liga Content
Neben der Originalversion der
jeweiligen Simulation zugelassen ist die Benutzung von Teamspeak,
Programme zum Erstellen von Screenshots (z.B. fraps) und die Tools
GTR2_PD, GTR2_XD bzw. TZR_GTR2_MotecAdd bzw. deren Äquivalenten
im Bereich der entsprechenden Simulation (z.B. GTL, RACE). Zusätzlich
können noch Programme im Forum als erlaubt deklariert werden.
Das Benutzen von zusätzlichen Programmen, die dem einzelnen
Fahrer womöglich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen
Konkurrenten verschaffen, ist untersagt. Im Interesse der Fairness
untereinander ist jeder Fahrer gehalten, diese Vorgaben nicht zu
verletzen.
Das von der Racersleague zur Verfügung gestellte
Content (Carpack, Templates, etc.) unterliegt dem Copyright der
Racersleague.com und darf nicht ohne ausdrückliche schriftliche
Erlaubnis eines Mitglieds der Ligaleitung weitergegeben, verändert
oder für andere Ligen angepasst werden.
(3) Illegale
Software (Cracks etc.)
Racersleague toleriert in keiner Weise
das Benutzen oder Verbreiten illegaler Software wie Cracks, Warez und
sonstiger Software, die das Urheberrecht der eingesetzten
Simulationen und sonstigen Programme verletzt. Dazu zählen auch
und insbesondere sogenannte No-CD/DVD-Cracks, die den Kopierschutz
der exe-Datei der jeweiligen Simulation umgehen.
Beiträge,
die im weitesten Sinne das Thema Cracks zum Inhalt haben, sind
strengstens untersagt. Sowohl das Anbieten und eigene Vertreiben wie
auch das Hinweisen oder Verlinken auf Seiten, die solche Software
zugänglich machen, sind untersagt. Entsprechende Beiträge
im Forum werden umgehend, im Zweifel lediglich mit dem Namen des
eingreifendes Admins gekennzeichnet, gelöscht bzw. editiert. Der
Verfasser des entsprechenden Beitrags erhält daraufhin eine
schriftliche Verwarnung. Im Wiederholungsfall droht ein sofortiger
Ausschluss aus der gesamten Liga.
§ 2
Zulassungsvoraussetzung
(1) Anmeldung
Zum Fahren
berechtigt ist jeder, der die Originalfassung der jeweiligen
Simulation in der aktuellen Version (sofern im Forum nichts anderes
bekannt gegeben wird) besitzt und eine stabile Internetverbindung zu
den Ligaservern herstellen kann. Zudem muss das aktuelle Carpack
installiert sein (Infos dazu im Forum oder auf der Homepage von
Racersleague; Installationshinweise beachten).
Jeder Fahrer muss
als Mitglied bei Racersleague.com registriert sein.
(2)
Benutzername
Bei der Anmeldung im Forum ist der Realname
anzugeben, und zwar ohne weitere (Clan-)Kürzel, Zahlen, Sonder-
und Füllzeichen. Gültiger Fahrername ist z.B.: Sven
Brandenburg
Ungültige Fahrername wären zum Beispiel: S
BRANDENBURG, SBrandenburg, Brandenburg, #28 Sven Brandenburg, [DSRC]
Sven Brandenburg, Sven_Brandenburg.
Bei nicht korrekt erstelltem
Benutzernamen kann der betreffende Fahrer an keiner der von
Racersleague angebotenen Ligen teilnehmen. Solcherlei Anmeldungen
werden im Zweifel kommentarlos aus der Datenbank des Forums gelöscht.
Ebenso trägt jeder Fahrer für das Benutzen der
Liagserver eigens Verantwortung, dafür zu sorgen, dass er
ausschließlich mit seinem Realnamen joint. Erscheint ein Fahrer
nicht mit korrektem Namen auf dem Server, so hat er unverzüglich,
spätestens nach Aufforderung durch einen Admin diesen Zustand zu
korrigieren. Kommt er einer etwaigen Aufforderung nicht nach, kann er
kommentarlos vom Server entfernt werden.
§ 3 Anmeldung
zu einer Serie / Fahrzeugwahl
Zunächst muss sich
jeder Fahrer über das Anmeldeformular für die Serie
anmelden. Mit dieser Anmeldung erhält der Fahrer die
Berechtigung, an den Sichtungsrennen teilzunehmen und sich dort eine
Lizenz zu erfahren. Sollte ein neuer Fahrer zu mehreren
Sichtungsrennen infolge nicht erscheinen, so steht es der
Rennkommission frei, den betreffenden Fahrer aus der Liste zu
streichen.
Schafft es ein Fahrer bei einem Sichtungsrennen nicht,
eine gültige Lizenz zu erfahren, so hat er jederzeit das Recht,
weiterhin an Sichtungsrennen teilzunehmen, um sich eine Lizenz
erfahren zu können.
Die Auswahl eines Fahrzeuges und der
zugehörigen Startnummer ist in der Anmeldung nur pro forma und
hat keinerlei einschränkende Auswirkung. Das Fahrzeug für
die Serie wird erst nach einer erfolgreichen Sichtung festgelegt.
Diese Auswahl jedoch ist grundsätzlich für die gesamte
Saison bindend. Ein Fahrzeugwechsel in der laufenden Saison kann nach
Absprache mit der Rennkommission unter Abzug der Hälfte der bis
zu dieser Anfrage eingefahrenen Punkte genehmigt werden.
In
besonders schwerwiegenden Fällen steht es der zuständigen
Rennkommission frei, einem Fahrer das Recht auf Sichtungsrennen zu
verwehren. Insbesondere dann, wenn vom betreffenden Fahrer eine
Gefahr für andere zu sichtende oder für ein Ligarennen
trainierende Fahrer ausgeht und alsbald keine Besserung der Leistung
des Fahrers in Aussicht ist.
§ 4 Lizenzen /
Ersatzfahrer
(1) Arten von Lizenzen
Es gibt
verschiedene Lizenzen, für Stammfahrer und für
Ersatzfahrer.
Einen Stammplatz kann nur bekommen, wer
a) die
grüne Lizenz hat und
b) in der Serie noch freie Stammplätze
vorhanden sind.
Stammfahrer haben das Recht, an allen Rennen
der jeweiligen Serie uneingeschränkt teilzunehmen. Andererseits
haben sie die Pflicht, sich unverzüglich und möglichst
frühzeitig abzumelden, wenn sie an einem Rennen nicht teilnehmen
können. Fehlt ein Stammfahrer bei zwei Rennen unabgemeldet, so
wird sein Status auf Ersatzfahrer gesetzt und der durch ihn frei
gewordenen Stammplatz einem Ersatzfahrer zugesprochen.
Nachfolgend
die einzelnen Lizenzen aufgelistet:
Rote Lizenz: Keine
Starterlaubnis außerhalb der Sichtungsrennen.
Gelbe
Lizenz: Starterlaubnis für eines der nächsten drei
folgenden Rennen. Der Fahrer muss weiterhin bei den Sichtungen
erscheinen, um sich erneut die Gelbe oder eine Grüne Lizenz zu
erfahren.
Grüne Lizenz: Stammfahrerlizenz, die
ohne Einschränkung zur Teilnahme an jedem Rennen der Serie
berechtigt.
Blau-grüne Lizenz: Ersatzfahrerlizenz,
die berechtigt an allen Rennen teilzunehmen, sofern sich der Fahrer
den Platz eines abgemeldeten Stammfahrers für ein Rennen hat
sichern können.
(2) Normale Ersatzfahrerregelung
Ein
Ersatzplatz wird dann vergeben, wenn in der angemeldeten Serie kein
freier Startplatz mehr vorhanden ist. Gibt es im Forum keine für
die einzelnen Rennen eingerichtete Warteliste, so können
Ersatzfahrer nur dann an einem Rennen teilnehmen, wenn sie den zuvor
von einem Stammfahrer freigegeben Platz für sich beanspruchen.
Hierzu reicht eine kurze Meldung im Forum, nachdem sich ein
Stammfahrer abgemeldet hat.
(3) Qualifizierte
Ersatzfahrerregelung
Befindet sich in dem jeweiligen
Abmeldethread im Forum eine Warteliste, so legt diese die Reihenfolge
fest, nach der Ersatzfahrer im Falle einer Abmeldung zum Zuge
kommen.
Ein Stammfahrer hat der Übersichtlichkeit halber bei
seiner Abmeldung die zugehörige Fahrzeugklasse anzugeben. Der
auf der Warteliste erstplatzierte Ersatzfahrer der jeweiligen Klasse
rückt automatisch auf den freien Platz auf, hat jedoch binnen 36
Stunden Bescheid zu geben, ob er den Platz annimmt oder nicht. Nimmt
er den Platz an, rücken die folgenden Ersatzfahrer in der Liste
entsprechend nach oben und kommen gleichermaßen bei der
nächsten Abmeldung zum Einsatz. Nimmt er den Platz hingegen
nicht an, wird der freie Platz an den nächsten Ersatzfahrer in
der Liste vergeben, mit den o.g. Rechten und Pflichten.
Hat ein
Ersatzfahrer rechtzeitig (also innerhalb der o.g. Frist) bekannt
gegeben, dass er nicht mitfahren kann, so behält er seine
Position in der Warteliste für das folgende Rennen.
Ersatzfahrer, die an einem Rennen teilgenommen haben und solche, die
die Frist haben verstreichen lassen, werden für das nächste
Rennen ans Ende der Warteliste gesetzt.
Die aktuelle Warteliste
für Ersatzfahrer wird vor jedem Rennen im Forum
veröffentlicht.
(4) Entzug der Lizenz
Stellt
sich nach erfolgreicher Sichtung und Vergabe der grünen Lizenz
heraus, das der Fahrer nicht für die Teilnahme an Ligarennen
geeignet ist, so kann die Rennkommission den Fahrer erneut zu
Sichtungsrennen schicken und die Lizenz einfrieren. In besonders
schweren Fällen kann die Lizenz vollständig entzogen
werden.
Verlässt ein Fahrer eine Serie (egal ob aus eigenem
Antrieb oder aufgrund Reko-Entscheidung wegen eines Regelverstoßes),
erhält ein Ersatzfahrer diesen Stammplatz. Dieser nachrückende
Fahrer wird durch die Rennkommission bestimmt. In der Regel richtet
sich die Rangfolge bei der Vergabe von frei gewordenen Stammplätzen
nach der zeitlichen Reihenfolge der Anmeldung.
Zum Entzug der
Stammfahrerlizenz aufgrund Verletzung der Abmeldepflicht siehe Absatz
1.
§ 5 Teambildung
(1) Anmeldung
Mithilfe
des Buttons "Teamanmeldung", der für jede Serie
gesondert zur Verfügung steht, kann ein Team gebildet werden.
Ein Team besteht aus mindestens einem, maximal jedoch zwei Fahrern.
Ein Team kann aus unterschiedlichen Fahrzeugen einer Klasse
bestehen.
Eine Teamangehörigkeit ist für die Teilnahme
an einer Serie nicht verpflichtend oder erforderlich. Jeder Fahrer
kann teamlos fahren, nimmt in diesem Falle allerdings nicht an der
Teamwertung teil.
(2) Wertung
Ein neues Team beginnt
immer mit 0 Punkten. Wird ein Team während einer Saison
gebildet, können bereits gesammelte Punkte diesem Team nicht
gutgeschrieben werden. Erst ab Eintragung des Teams kann das Team
Punkte der noch ausstehenden Rennen erhalten.
Wird während
der Saison einmalig ein anderes Teammitglied rekrutiert bzw. ein
Teammitglied ersetzt, so können die bis dahin erfahrenen Punkte
des neuen Teammitglieds in die Teamwertung nicht mit aufgenommen
werden. Lediglich die bisher eingefahrenen Punkte bleiben erhalten;
ab dem Wechsel zählen ausschließlich die Punkte des neuen
Teammitglieds. Ein solches Ersetzen eines Teammitglieds ist nur
einmal pro Saison erlaubt.
§ 6 Fahrzeugskins
(1)
Abnahme
Bei der Benutzung eines Standalone Fahrzeuges
unterliegt das verwendete Design einigen grundsätzlichen
Regelungen.
Ein Design ist erst dann zugelassen, wenn die
zuständige Rennkommission dieses genehmigt hat.
Das Design
muss an die zuständige Rennkommission im .dds Format geschickt
werden (body.dds und windows.dds). Dabei muss der Dateiname die
korrekte Startnummer des Fahrers und die vorgegebene Namenskonvention
einhalten. Für die Abnahme gelten insbesondere die Ausführungen
im Paint/Standalone-Forum sowie in den Foren der einzelnen
Serien.
(2) Einzelne Elemente
Jedes Design muss
folgende Elemente enthalten, die unverändert aus dem Template
entnommen werden müssen.
· Der
Racersleague-Schriftzug im Frontbereich (in schwarz oder weiß)
· Der
Racersleague-Schriftzug am Heck (in schwarz oder weiß)
· Das
Startnummern-Template auf beiden Seiten im Türbereich. Die
Startnummer muss die vom Fahrer bei der Anmeldung verwendete
Startnummer sein.
· Das SanTelco-Template auf dem
Windschutzscheibenbanner (Hauptsponsor der Racersleague)
Die von
der Racersleague vorgegebenen Elemente dürfen nicht übermalt,
verschoben oder in ihrer Größe verändert werden.
Fremdwerbung, die das Template der Racersleague unter- bzw.
überlagern, sind zu entfernen.
Das Nummertemplate ist an die
vorgegebene Stelle zu platzieren, darf aber, sollte es durch
Lufteinlässe o.Ä. verdeckt sein, geringfügig
verschoben werden.
Ist ein Bereich des Fahrzeuges für einen
Sponsor reserviert (z.B. Windschutzscheibenbanner), so darf an dieser
Stelle keine Werbung eines anderen Sponsors platziert werden.
(3)
Spezielle Anforderungen
Das verwendete Design darf nicht gegen
die Netiquette verstoßen, nicht anstößig sein
und/oder andere Menschen beleidigen. Es darf nicht gegen geltendes
Recht oder die guten Sitten verstoßen und muss einem real
existierenden Fahrzeug entsprechen. Zigarettenwerbung, auch in
abgewandelter Form, ist untersagt.
Die Nachweispflicht, ob ein
Design als real eingestuft wird, obliegt dem einreichenden Fahrer.
Hierzu genügt es, ein Foto des real existierenden Designs
vorzuzeigen.
Dabei ist es egal, von welchem Hersteller das
Original ist und auf welchem Fahrzeug es letztendlich umgesetzt
wird.
Handelt es sich nicht um ein real existierendes Design, so
muss es zumindest einem realen Anspruch gerecht werden und als fiktiv
real gelten.
Ein Design wird als fiktiv real eingestuft, wenn der
Skin kein real existierendes Pendant hat, aber dieses Design auf
diesem Fahrzeug in dieser Art in einer realen Rennserie eingesetzt
werden könnte.
Eigenwerbung, wie z.B. eigene Homepage, ist
nicht erlaubt. Nicknames und Clankürzel dürfen nicht auf
dem Skin verwendet werden.
Der Fahrername muss auf der Seiten-
oder Heckscheibe platziert werden. Ist wegen der Fahrzeugstruktur
keine Möglichkeit diesen dort anzubringen, so ist der Fahrername
auf dem Dach anzubringen. Das Element muss aber in jedem Falle der
Form „Flagge + Vorname + Nachname“ entsprechen, gegebenenfalls
darf der Vorname abgekürzt werden.
Fiktive, abstrakte
Elemente sind soweit erlaubt, als das sie nicht den Hauptbestandteil
des eigentlichen Paintings stellen. Diese Elemente dürfen nur in
geringstmöglicher Anzahl eingesetzt werden.
(5)
Copyright / Verwendung
Mit Einsendung des auf der Racersleague
verwendeten Designs an die zuständige Rennkommission versichern
die Fahrer, etwaige Copyrights von Bildmaterial, Logos, Werbung oder
des gesamten Skins beachtet zu haben und nicht gegen eventuell darauf
liegende Urheberrechte zu verstoßen.
Die Rennkommission
behält sich vor, weitere Flächen des Fahrzeuges für
Sponsoren der Racersleague zu reservieren, um dort deren Werbung
platzieren zu können.
Die Rennkommission behält sich
zudem vor, die vorangegangene Genehmigung eines Designs mit
ausreichender Begründung wieder zu entziehen.
Kein Teilnehmer
der Racersleague darf ein Fahrzeug eines anderen Teilnehmers
verwenden, weder bei Trainingsrennen noch bei Fun-Events, erst recht
nicht bei offiziellen Rennen.
Bei allen öffentlich
verwendetem Bildmaterial (Screenshots, Filmauschnitte, etc.) ist das
zum Zeitpunkt des gefahrenen Events aktuelle Carpack zu verwenden.
Zuwiderhandlung gegen diese Regelung wird mit ernsten
Konsequenzen geahndet, da hierdurch unsere Sponsoren geschädigt
werden.
Eine Ausnahme kann gemacht werden, wenn ein Mitglied einen
zusammenfassenden Bericht über mehrere Rennen verfasst. Hier
kann dann der Einfachheit halber das aktuelle Carpack verwendet
werden.
Jeder Fahrer ist verpflichtet, dafür Sorge zu tragen,
immer das aktuelle Carpack installiert zu haben.
(6)
Standard-Fahrzeuge
Die in der Simulation originär
enthaltenen Fahrzeuge unterliegen keinerlei weiterer
Kennzeichnungspflicht und können wie vorgegeben verwendet
werden.
Die Standard Fahrzeuge dürfen lokal mit beliebigen
Designs ausgestattet werden. Allerdings ist darauf zu achten, dass
bei Veröffentlichung von Bildmaterial das gezeigte Design gegen
keine der Regelungen für Standalone Fahrzeuge verstößt.
§
7 Verhalten auf der Strecke
(1) Gentlemen Agreement
Es
gilt grundsätzlich das Gentleman Agreement, nach dem man sich
auf der Strecke mit höchstmöglichem Respekt begegnen
sollte. Die Fahrer sind gehalten, untereinander Rücksicht und
Umsicht zu üben und einander nicht auf unsportliche Weise zu
behindern. Dies kann z.B. auch geschehen mittels vermeidbare
rRauchentwicklung des Motors (vor allem in der Qualifkation) durch zu
geringe Kühlereinstellungen. Im Einzelnen gelten ergänzend
die nachfolgenden Absätze.
(2) Zweikampf
Im
Zweikampf ist die Linie des Gegners zu jeder Zeit zu respektieren.
Hat ein Fahrer es geschafft, sich gleichberechtigt neben einem
anderen zu positionieren, so haben beide ihre Linie zu halten.
Gleichberechtigt sind die Fahrern in der Regel, wenn sich beide
Fahrzeuge auf gleicher Höhe befinden bzw. sie sich mindestens
zur Hälfte überlappen. Ein Schneiden in der Anbremszone ist
verboten.
Zur Verteidgung der eigenen Position ist es gestattet,
die sogenannte Kampflinie zu fahren. Vor Kurven ist ein einmaliger
Linienwechsel zulässig; ein zweiter ausschließlich dann,
wenn für den Gegner ausgeschlossen ist, dabei seinerseits zu
einem Linienwechsel oder außerordentlichen Bremsmanöver
gezwungen zu werden. Ein mehrfaches Wechseln der Linie, was zum
Blockieren des Gegners führt, ist streng untersagt.
Vorrangig
trägt der Überholende die Verantwortung für ein
sportlich sauberes Überholmanöver. Ein "Anlehnen"
des eigenen Fahrzeugs an dem des Gegners - ganz gleich, ob auf einer
geraden oder in einer Kurve - ist grob unsportlich. Gleiches gilt für
das "Hineinfallenlassen" in eine Kurve durch verspätetes
Bremsen unter Ausnutzung des eigenen Geschwindigkeitsüberschusses
(sog. Divebomb), auch wenn es zu keiner Berührung zwischen den
Fahrzeugen kommt (z.B. weil der Gegner aufgrund des rasch
herannahenden Fahrzeugs die Lenkung aufmacht und somit seine Linie
kurzfristig korrigiert).
(3) Boxengasse
Das
Tempolimit in der Boxengasse ist in jeder Session (vom freien
Tarining bis zum Rennen) einzuhalten. Beim Verlassen der Boxengasse
ist stets die Ampel am Ende zu beachten. Blinkt diese blau, ist die
Strecke mit äußerster Vorsicht zu befahren, notfalls
anzuhalten. Vorfahrtsrecht hat in einer solchen Situation
grundsätzlich der auf der Strecke befindliche Fahrer. Der aus
der Boxengasse kommende Fahrer hat dafür Sorge zu tragen, dass
der auf der Strecke befindliche Fahrer so wenig wie möglich
behindert wird.
Wird die Boxenausfahrt mit einer Linie auf die
Strecke geführt, so darf der aus der Box kommende Fahrer diese
nicht vorzeitig überqueren, um z.B. direkt auf die Ideallinie zu
gelangen. Im Gegenzug sollte der auf der Strecke befindliche Fahrer
darauf achten, diesen Bereich zu meiden und freizuhalten.
Passiert
aufgrund einer Unachtsamkeit des aus der Box kommenden Fahrers
während eines Rennens ein Unfall, so wird im Zweifel gegen
diesen Fahrer entschieden.
(4) Abkommen von der
Strecke
Kommt ein Fahrer von der Rennstrecke ab, so ist in
einem möglichst spitzen Winkel (bis 45°) auf sie
zurückzukehren. Der Fahrer hat sich durch Blick nach hinten zu
versichern, dass er durch das Zurückkehren auf die Strecke kein
dort befindliches Fahrzeug behindert. Wenn der von der Strecke
abgekommene Fahrer nur direkt auf die Ideallinie zurückkehren
kann, so hat er solange abseits stehen zu bleiben, bis er sich sicher
und ohne Gefährdung anderer in das Feld wieder einreihen kann.
Ansonsten muss er langsam abseits der Strecke eine bessere Stelle zum
Wiederbefahren der Strecke suchen.
Ein Wenden auf der
Rennstrecke nach einem Unfall oder Fahrfehler sollte möglichst
vermieden werden. Das Wenden sollte nach Möglichkeit abseits der
Strecke erfolgen, in jedem Falle aber ohne eine Gefährdung des
nachfolgenden Verkehrs. Bietet die Streckencharakteristik keine
andere Möglichkeit als auf der Strecke zu wenden, so sollte dies
ohne zusätzliche Gefährdung anderer erfolgen, in jedem
Falle muss aber die Gefahrensituation unverzüglich beseitigt
werden.
(5) Überrunden
Steht ein Fahrer zur
Überrundung an, so hat er bei nächster sich bietender
Gelegenheit dem Überrunder Platz zu machen. Dabei ist die
Ideallinie nach Möglichkeit nicht zu verlassen, sondern
lediglich durch ein leicht vorgezogenes Bremsen vor einer Kurve dem
überrundenden Fahrer die Möglichkeit zu bieten, sich innen
vorbei zu setzten. Dieses vorgezogene Bremsen muss aber deutlich für
den Überrunder erfolgen, ein leichtes Lupfen des Gaspedals ist
nicht ausreichend. Der zu Überrundende kann dem Überrunder
durch entsprechende Lichtzeichen (ggf. in Verbindung mit Lupfen auf
Geraden oder vorgezogenen Bremsen vor Kurven) Bereitschaft
signalisieren, ihn unverzüglich vorbei lassen zu
wollen.
Alternativ kann der zu Überrundende aber auch die
Ideallinie freigeben. Dies muss aber mit ausreichend Abstand vor der
nächsten Kurve passieren und so eindeutig ausgeführt
werden, dass für den Überrunder kein Missverständnis
über die Art des Vorbeilassens aufkommen kann.
Im
Allgemeinen hat der zu überrundende Fahrer dafür Sorge zu
tragen, dass die Überrundung schnell und problemlos durchgeführt
werden kann. Allerdings kann im Gegenzug der Überrunder nicht
verlangen oder davon ausgehen, dass der zur Überrundung
anstehende Fahrer unverhältnismäßige Nachteile aus
einer Überrundung ziehen muss.
(6) Beschädigung
des Wagens
Ist der eigene Wagen beschädigt und deutlich
langsamer als die meisten der übrigen Wagen, so ist unverzüglich
die Ideallinie freizugeben und unter größtmöglicher
Sorgfalt mit Hinblick auf den übrigen Verkehr die Box
anzusteuern. Sollte der Rennwagen eines Fahrers nach einem Unfall so
beschädigt sein, dass ein Weiterfahren nicht mehr möglich
ist, oder sollte das Rennen aus anderen Gründen nicht aus
eigener Kraft beendet werden können, so ist die Rennstrecken
durch Drücken der Esc-Taste unverzüglich zu verlassen. Ein
Stehenlassen des Fahrzeuges auf der Strecke oder in einer der
Auslaufzonen ist verboten.
(7) Qualifikation
In der
Qualifikation bleibt es den Fahrern auf einer gezeiteten Runde
unbenommen, das Licht einzuschalten, damit andere Fahrer besser
reagieren können, um ggf. die Strecke frei zu machen. Am Ende
einer schnellen Runde ist das Licht unverzüglich wieder
auszuschalten. Allen anderen Fahrern ist die Benutzung des Lichts
untersagt, es sei denn, die Witterungsbedingungen machen dies
erforderlich. Im Zweifel ist die Bestimmung eines anwesenden
Rennkommissars ausschlagend.
§ 8 Verhalten auf dem
Server
(1) Verbindung zum Server
Jeder Fahrer
hat eine stabile und sichere Verbindung zum Server für einen
ordentlichen Ligabetrieb zu gewährleisten. Ein Rennen wird nicht
gewertet, wenn aufgrund massiver Verbindungsprobleme seitens des
Servers oder wegen eines Massendisconnects kein ordentliches Rennen
zustande kommt. Ein Massendisconnect liegt in der Regel vor, wenn
mindestens ein Drittel der Fahrer zeitgleich oder sehr zeitnah durch
Verbindungsabbruch den Server verlässt. Unabhängig davon
kann ein Rennen gewertet werden, wenn mindestens 50% der vollen
Distanz zurückgelegt wurde.
(2) Neustart
Ein
Neustart des Servers während des Rennens erfolgt ausschließlich
aufgrund technischer Probleme und durch einen zuständigen
Rennkommissar. Die Benutzung der Vote-Funktion des Servers ist
lediglich nach ausdrücklicher Aufforderung zu benutzen,
ansonsten ist dies untersagt. Ein Neustart lediglich aufgrund eines
großen Unfalls zu Rennbeginn findet nicht statt.
Ein
Neustart erfolgt maximal bis zu einer absolvierten Renndistanz von
10%. Darüber hinaus steht es im Ermessen der Rennkommission, bei
Vorliegen eines Massendisconnects nach Absatz 1 das Event bzw. den
Server neuzustarten. Im Übrigen ist ein Neustart
ausgeschlossen.
(3) Chat
Der sogenannte In-car-Chat
ist zu aktivieren. In Qualifikation und Rennen ist Chatten verboten.
Auch die Verwendung vorgefertigter Auto-Chat-Nachrichten ist sowohl
in originaler wie auch abgewandelter Fassung streng untersagt.
Strafen, die aufgrund eines verbotenen Chats ausgesprochen wurden,
sind nicht angreifbar, soweit sie mit dem im Regelwerk vorgesehen
Strafmaß übereinstimmen.
Vom Chatverbot ausgenommen
sind Anweisungen der Rennleitung, denen unbedingt Folge zu leisten
ist.
§ 9 Rennauswertung
(1) Erste
Runde
Die erste Runde soll gewährleisten, dass die Fahrer
das Rennen geordnet aufnehmen können. Aus diesem Grund ist
besonders im Hinblick auf die noch kalten Reifen und Bremsen erhöhte
Vorsicht geboten. Der Rennkommission steht es frei, Vorfälle in
der ersten Runde in fortwährender Regelmäßigkeit
härter zu bestrafen als im weiteren Verlauf des Rennens. Wird
die Startprozedur (ggf. inkl. Einführungsrunde) und die erste
Runde automatisch gesichtet, so sind Proteste für diese Phase
des Rennens nicht statthaft. Die einzelnen Regelungen (insbesondere,
ob eine automatische Sichtung erfolgt) sind dem Besonderen Teil
dieses Regelwerks zu entnehmen.
(2) Proteste
Ist ein
Fahrer der Auffassung, im Rennen durch einen anderen Fahrer behindert
oder sonstwie unfair behandelt worden zu sein, so kann er Protest
gegen die entsprechende Situation einlegen. Dies erfolgt durch
Absenden des Protestformulars, welches vollständig auszufüllen
ist. Ist es unvollständig, wird der Protest nicht bearbeitet.
Ein Protest muss spätestens 36 Stunden nach Ende des Rennens
eingereicht sein. Verfristete Proteste werden nicht
bearbeitet.
Grundsätzlich sollte nur protestiert werden, wenn
es sich um schwere Verfehlungen oder grobe Unsportlichkeiten handelt.
Eine Rücknahme eines eingereichten Protests innerhalb der
Protestfrist ist zulässig. Hierzu reicht eine einfache Nachricht
an einen zuständigen Rennkommissar.
Hat die
Rennkommission über einen Protest zu entscheiden, so begutachtet
sie die Szene und verkündet im Forum eine Entscheidung zu der
zugrunde liegenden Situation. Diese Entscheidung kann durch Einspruch
des beschwerten Fahrers binnen 24 Stunden nach Verkündung der
Entscheidung angegriffen werden. Der Einspruch muss eine tragfähige
Begründung enthalten, schlichte Unmutsbekundungen über eine
Strafe oder deren Höhe reichen hierfür nicht aus. Wird dem
Einspruch stattgegeben, wird die ursprüngliche Strafe teilweise
oder ganz zurückgenommen. Wird der Einspruch verworfen, bleibt
die ursprünglich verhängte Strafe bestehen. Ein
weitergehendes Rechtsmittel nach dem Einspruch ist nicht gegeben.
Ist
zur Entscheidung über einen Einspruch das Replay des
betreffenden Fahrers notwendig, so hat dieser es nach Aufforderung
durch einen zuständigen Rennkommissar zur Verfügung zu
stellen. Kommt er dieser Aufforderung binnen 24 Stunden nicht nach,
so steht es der Rennkommission frei, den Einspruch zu verwerfen.
(3)
Strafen
Sämtliche verbotenen bzw. untersagten Handlungen
oder Verhaltensweise werden bestraft. Die Rennkommission befindet
nach pflichtgemäßem Ermessen über die Verhängung
von Strafen und deren Höhe nach interner Beratung. Je nach
Situation reicht die Spanne der Strafen z.B. von Punktabzug oder
Verhängung von Gewichtstrafen über die Strafversetzung in
der Startaufstellung bis hin Quali- und Rennsperren.
Einzelne
pauschale Strafen z.B. für unerlaubtes Chatten sind dem
Besonderen Teil dieses Regelwerks zu entnehmen.
§ 10
Regeländerungen
Regeländerungen oder
-ergänzungen werden im Forum rechtzeitig und für jedermann
einsehbar (in der Regel als Sticky Topic) angekündigt. Die
Fahrer haben sich durch regelmäßigen Besuch des Forums und
Abrufen der entsprechenden Informationen auf dem aktuellen Stand der
für den Ligabetrieb relevanten Regelungen zu halten.
B.
Besonderer Teil
§ 1 Fahrzeugwahl &
Startnummer
(1) Zugelassene Fahrzeuge
Bei
den WTCC Masters werden ausschließlich die vorgegebenen
Rennwagen des Originalspiels RACE07 gefahren. Jeder neue Fahrer der
racersleague.com WTCC Masters kann sich ein Fahrzeug aus der
angebotenen Fahrzeugliste auswählen. Diese Fahrzeugwahl ist
dauerhaft für die gesamte Saison, kann jedoch gegen Abgabe der
Hälfte der eingefahrenen Punkte geändert werden.
Die
Verwendung eines Standalone-Cars ist erlaubt. Jeder Fahrer hat bei
der Fahrzeugwahl die Möglichkeit, entweder ein von RACE07
vorgegebenes Standard Auto zu benutzen, oder selber einen eigenen
Fahrzeugskin (Standalone) zu erstellen (siehe A) § 6
Fahrzeugskins.
Der
BMW e90 Saison 2007 erhält ein zusätzliches Basisgewicht
i.H.v. 10kg.
(2)
Startnummer
Die
Startnummer wird bei der Anmeldung zur Serie vergeben. Dabei bleiben
die Nummern von 1-20 den Fahrern aus der letzten Saison vorbehalten,
die diese Nummern entsprechend der Gesamtwertung zugewiesen
bekommen.
Im Übrigen herrscht freie Nummernwahl.
§
2 Servereinstellungen
(1) Wertungsrennen
Renntag:
jeden zweiten Mittwoch entsprechend der Ankündigungen
Servername:
racersleague.com + jeweiliges Event (Lobby)
Start der Sessions:
entsprechend der Ankündigungen
Rennlänge: 2x ca. 20-25
Minuten
Wetter: trocken (ggf. nach Ankündigung 50%
Regen)
Flaggen: nur schwarze
Pannen: normal
DamageMP:
100%
Kein Schaden: aus
Pflichtstopps: freigestellt
Sicht:
frei wählbar
Autopilot: nicht verfügbar
Fahrhilfen:
Automatikschaltung, Automatikkupplung
Fahrzeuge: RACE07 Fahrzeuge
siehe B) § 1
Setup: frei wählbar
Gefahrene Strecken:
siehe Rennkalender
(2)
Testrennen
Jeweils am Mittwoch vor dem Wertungsrennen findet
ein Testrennen unter gleichen Rahmenbedingungen statt. Neulinge
können dieses Rennen für ihre Sichtung mitfahren.
Die
Passwörter für Test- und Wertungsrennen werden einmalig zu
Saisonbeginn per Rundmail verschickt. Neulinge erhalten es nach
Meldung im Forum von einem zuständigen Rennkommissar per PN.
§
3 Punkteverteilung
Die RACE07 WTCC Masters starten
entsprechend der Mitteilungen im Forum „Mitteilungen der
Reko/Ligaleitung“ mit zwei oder drei Grids.
Grid
1: 50 47 45 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25
24 23
Grid 2: 30 27 25 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9
8 7 6 5 4 3
Grid 3: 15 12 10 8 7 6 5 4 3 2 1
Diese
Punkte werden pro Wertungslauf vergeben.
Punkte
erhält nur der Fahrer, der mindestens 50% der gefahrenen Runden
des Siegers absolviert hat. Für die Bepunktung ist das Ergebnis
des Racelogs maßgeblich, wobei sich die Rennkommission
vorbehält, offensichtliche Unrichtigkeiten zu korrigieren (z.B.
bei Fehlerhaftigkeit der Log-Datei, wenn per Replay oder sonstwie
bewiesen ist, dass die Position eines Fahrers falsch dargestellt
wird).
Jeder
Fahrer, der das Ziel eines Rennens erreicht, erhält zusätzlich
2 Bonuspunkte.
Sollte
in der Gesamtwertung am Ende der Saison ein Punktegleichstand
zwischen zwei oder mehr Fahrern vorliegen, so ergibt sich die
Reihenfolge entsprechend der Anzahl besserer Plazierungen (nur Grid 1
ist ausschlaggebend).
§
4 Platzierungsgewichte
Zur Erhöhung der Spannung
werden Platzierungsgewichte eingesetzt. Ausschlaggebend für die
Verteilung der Gewichte ist dabei der jeweilige Endstand eines Events
(Addition beider Läufe). Die Gewichte werden dabei wie folgt
zugeteilt:
Platz
1: 30kg
Platz
2: 25kg
Platz
3: 20kg
Platz
4: 15kg
Platz
5: 10kg
Platz
6-7: 5kg
Platz
8-9: 0kg
Platz
10-11: -5kg
Platz
12-13: -10kg
Platz
14-15: -15kg
Platz
16-17: -20kg
Platz
18-19: -25kg
Platz:
20 - etc.: -30kg
Punktgleiche
Fahrer werden mit den Punkten des zuvorderst in der Gesamtwertung
platzierten Fahrers versehen.
Die
Gewichtszuteilungen der einzelnen Meisterschaftsläufe addieren
sich dabei. Das maximale Handicapgewicht ist im Normalfall auf 70kg
begrenzt (BMW: 80kg). Gewicht kann nur bei Teilnahme an den Rennen
abgebaut werden. Als Teilnahme wird nur gezählt, wenn bei einem
der beiden Läufe der Fahrer tatsächlich ins Rennen gegangen
ist.
§
5 Proteste/Strafen, Pflichten und Verbote/Verhaltensregeln auf der
Strecke
(1)
Abkürzen
Ein Abkürzen der Strecke ist untersagt. Es
müssen sich immer mind. zwei Räder des Wagens auf der
Strecke befinden, wobei Curbs, Rasengittersteine oder speziell
eingefärbte Bereiche abseits von Curbs mit zur Strecke zählen.
Verschafft sich ein Fahrer unter Verstoß gegen diese Regelung
einen Vorteil auf der Strecke (zeitlich oder im Zweikampf gegenüber
dem Gegner) oder liegt eine Gefährdung anderer Fahrer vor, so
kann dies mit einer empfindlichen Strafe geahndet werden.
(2)
Proteste
Die Startphase und die erste Rennrunde werden
generell nach dem Rennen durch Rennkommission gesichtet und
beurteilt. Kommt es in dieser Startphase zu Zwischenfällen, so
werden diese unabhängig von einem eingereichten Protest
geahndet. Unter Berücksichtigung der besonderen Sorgfaltspflicht
eines Fahrers in der Startphase ist die Rennkommission angehalten,
das Vergehen härter zu ahnden als ein vergleichbares im
laufenden Rennbetrieb.
Ab der zweiten laufenden Runde werden
Strafen nur aufgrund eines Fahrerprotestes ausgesprochen (siehe A) §
9 Absatz 2)
(3)
Disconnect nach dem Rennen
Es ist
verboten, nach dem zweiten Rennen den Server noch in der laufenden
Session "Rennen 2" zu verlassen. Ein Disconnecten ist erst danach ab der
Session "Ergebnisse" erlaubt um Fehler in der Rennauswertung
auszuschließen. Bei unverschuldeten Disconnects ist umgehend ein Admin
zu informieren.
(4)
Einzelne Strafen
Aus
technischen Gründen reicht zur Feststellung folgender Vergehen
eine Sichtprüfung der Rennkommission aus. Da es unmöglich
ist, alle Fahrer zu prüfen, werden nur vereinzelte Stichproben
durchgeführt um Regelverstöße festzustellen.
In
Ergänzung zu Teil A) § 9 Absatz 3 gelten in WTCC Masters folgende
pauschale Strafen:
-
Unerlaubtes Chatten: 2 Punkte pro Zeile
-
Überschreitung des Boxengassenlimits: 4 Punkte
-
Überfahren der weißen/gelben
Boxenausfahrtsbegrenzungslinie beim Herausfahren aus der Box: 2
Punkte
-
Abkürzen in Schikanen mit Zeitvorteil während der
Qualifikation: bis zu 5 Punkte pro Vergehen, bei wiederholten
Vorfällen kann eine Quali-Sperre ausgesprochen werden.
-
Deutliche oder permanente Missachtung der vorgeschriebenen
Geschwindigkeit des Führenden in der Einführungsrunde des
Fliegenden Starts: bis zu 5 Punkte
-
Fahren mit Licht während des Rennens (Ausnahme Regenrennen): bis
zu 2 Punkte
-
Vorzeitiges Verlassen des Servers nach Rennende noch während der Session
"Rennen 2": 1 Punkt
§ 6 Grid-Einteilung/Auf- &
Abstiegsregelung
Die
Grid-Einteilung erfolgt immer nach dem Gesamtergebnis des
vorangegangenen Rennens. Die Fahrer auf den Plätzen 22 bis 24
des 1. Grids steigen ins 2. Grid ab und die Fahrer der Plätze 1
bis 3 des 2. Grids steigen in Grid 1 auf.
Entsprechend
gilt die gleiche Regelung in Grid 2 (Absteiger 22-24) und Grid 3
(Aufsteiger 1-3).
Die
theoretischen Absteiger des letzten Grids (in Grid 3: Absteiger
23-25) verlieren dabei ihre gesicherte Startberechtigung im nächsten
Rennen. Die damit neu freigewordenen Plätze werden zusammen mit
den Abmeldungen des untersten Grids (falls es welche gibt) jeweils
durch einen Anmelde-Thread im WTCC Masters-Forum neu für alle
Fahrer mit Lizenz vergeben. Dieser Thread wird immer nur doch einen
Admin erstellt.
Es
besteht für alle Fahrer Abmeldepflicht. Sollte kein
Abmelde-Thread bestehen, so ist dieser mit entsprechender
Kennzeichnung durch den Fahrer zu erstellen.
In
den Grids (ausgenommen, es ist das unterste) wird auch nach mehreren
Absagen im Grid vor einem Rennen nicht nachgerückt/aufgefüllt.
Bei Nichtteilnahme steigt der Fahrer immer ab, gegebenenfalls rücken
nach dem Rennen entsprechend mehr Fahrer nach.
Sollten
in Grid 3 nur noch max. 13 Fahrer am Start gewesen sein und ist
abzusehen, dass die Anzahl nicht wieder steigt, so wird das Grid für
das nächste Rennen umgehend geschlossen und die Fahrer haben die
Möglichkeit, über den Anmelde-Thread einen Startplatz in
Grid 2 zu bekommen.
§
7 Ablauf des fliegenden Starts in Lauf 1
Der
fliegende Start verlangt von allen Fahrern eine erhöhte
Aufmerksamkeit und Disziplin in der Formationsrunde.
Der
Ablauf des fliegenden Starts:
-
Der Polemann startet nach Erlöschen der Ampel die
Einführungsrunde. Jeder Fahrer ordnet sich entsprechend seiner
Platzierung ein. Es wird im Single File (eine Reihe) gefahren.
-
Die Einführungsrunde wird mit einer konstanten Geschwindigkeit
zwischen 70-90 km/h gefahren.
- Es ist nicht erlaubt, Reifen oder
Bremsen durch entsprechende Fahrmanöver (Wedeln, harte
Beschleunigungs- und Bremsmanöver) zu erwärmen. Ein
gleichzeitiges Betätigen von Gas und Bremse zur Erwärmung
der Bremse ist erlaubt.
- Auf Anweisung eines Admins oder einer
anderen autorisierten Person (Chatnachricht: Doublefile/Limiter)
begibt sich das Feld wieder in die Formation (Doppelreihe, korrekter
Startplatz und Startseite ist einzuhalten). Gleichzeitig schaltet der
Polemann den Speedlimiter ein und gibt damit eine konstant niedrige
Geschwindigkeit vor.
- Der Polemann kann zwischen dem letzten
Startplatz und der Start- und Ziellinie den Limiter nach seinem
empfinden ausschalten. Damit ist das Rennen eröffnet. Nach dem
Einleiten des Starts ist eine Geschwindigkeitsreduzierung nicht mehr
erlaubt
- Ein Überholen ist sofort erlaubt, jedoch sind
Überholmanöver grundsätzlich nur gestattet, wenn
selbst einsehbar ist, dass sich das Feld in Bewegung setzt. D.h.
damit ist ausgeschlossen, dass jemand aus den hinteren Reihen per
Voice-Nachricht etc. die Meldung bekommt, dass das Rennen freigegeben
ist und damit wesentlich früher als umliegende Fahrer die
Geschwindigkeit erhöht.
§
8 Rennkommission
Die Rennkommission besteht aus Sascha
Miesterfeld, Markus Schmelzer, Andreas Gehrke und Benjamin Müller.
Letzte
Aktualisierung: 19. Oktober 2008
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