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Aktualisiert (Donnerstag, den 09. September 2010 um 08:05 Uhr) |
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Am Sonntag werden die Formel-1-Piloten beim Großen Preis von Melbourne in Adelaide zum ersten Mal ihre Runden drehen. Schon bei den Trainingseinheiten zeigten sich die F1 Racer beeindruckt. Die Strecke selbst ist ziemlich breit, hat aber eine enorme lange Gerade - und das ist für einen Stadtkurs ungewöhnlich. Der Rest der Strecke hat jedoch mehrere 90-Grad-Kurven, wobei die Fahrer rund um die Straßenecken sich mit gefährlichen Gefahren auseinander setzen müssen. Jeder Fehler wird hier bestraft, und man findet sich in der Mauer wieder. Zwischen 290km/h und 65km/h wird hier alles gefahren. In den Kurven kann man seinen Vorder- oder Hintermann gut ausbremsen. Die Streckenlänge beträgt 3,780km, das entspricht einer Distanz von 74 Runden. Es wird heiss her gehen. Die Favoriten: Manuel Bichler im BMW Sauber dürfte bei seinem Comeback noch nicht bereit sein für ein Sieg. Aber wir werden sehen. Absoluter Favorit ist natürlich allen voran Andreas Blase vom Red Bull Team. Sein schärfster Konkurrent Sören Kolodziej ist wieder nicht dabei. Denny Speckhahn, Thorsten Adam, Christian Schroedel und Frank Wollny lauern noch auf ihre Chance. Jedoch müssten sie auf einen Ausfall von Andreas Blase hoffen. Ein Sieg von ihm und der Titel wird ihm wohl nicht mehr zu nehmen sein. Auch könnten hier Racer vorne landen mit dem man nicht unbedingt rechnen muss. Am Sonntag wird es an Spannung nicht fehlen.
Am Sonntag springen die Ampeln wieder auf grün. Was werden wir diesmal erwarten können. Die Formel 1 Serie ist immer für eine Überraschung gut. Andreas Blase ist wohl der schnellste Racer in der Formel 1 Serie, aber was ist das wert, wenn sein schärfster Konkurrent Sören Kolodziej zwei Rennen nicht starten kann? Es wird wohl zum Sieg reichen und dann ist wohl der Titel in greifbarer Nähe. Also Befreiungsschlag in Malaysia? Fährt der Red Bull Fahrer allen davon wie in der letzten Saison hier? Oder sollte man noch keine Tendenz für den Rest der Saison ableiten? Es sind ja noch sieben Rennen zu absolvieren. Jedenfalls sind ja da auch noch Christian Schroedel im Renault, und Denny Speckhahn im Ferrari. Sie lauern noch in der Gesamtwertung und hoffen natürlich auch auf dem Gesamtsieg dieser Saison. Aber sind sie auch in der Lage Andreas aufzuhalten? Auch werden Frank Wollny im Williams und Thorsten Adam im Mercedes alles daran setzen auch wichtige Punkten zu ergattern, oder vielleicht noch mehr? Auch Enrico Lange hätte noch eine Chance. Aber auch er hat sich entschlossen eine Pause einzulegen, tja warum nur? Und vor allem was macht der zweite Red Bull Fahrer Jose Mendiola. Wird er es nochmals versuchen anzugreifen, endlich Punkte für das Team zuholen, oder fährt er zurückhaltend, und hilft er eher seinen Teamkollegen. Die Strecke stellt die Formel 1 Serie erneut auf den Prüfstand. Die Racer werden leiden. Der Kurs ist berüchtigt für leichtsinnige Fehler. Aber auch aus fahrerischer Sicht hat der Kurs einiges zu bieten. Die Strecke hat einen schönen Rhythmus mit vielen flüssigen Kurven, mit hohen Ansprüchen. Wenn man diesen Kurs fehlerfrei fährt, dann ist man wirklich gut! Es gibt schnelle Wechselkurven, in denen Fahrstabilität entscheidend ist. Gleichzeitig verlangen die langsamen und zum Teil ansteigenden Kurven beim Herausbeschleunigen einen guten Abtrieb. Der Bolide sollte auf dem Asphalt kleben. Besonders heikel ist die Rechtskurve vor der Gegengeraden, deren Radius zum Ausgang hin enger wird. Wer hier einen Fehler begeht, sieht sich im Kies. Auch die Reifen werden arg überfordert, extrem beansprucht. Auch die Motoren spielen eine Hauptrolle. Eine große Kühlöffnung ist hier wichtig. Aber die Strecke ist so breit, dass man genug Selbstvertrauen haben sollte, und keine Angst haben sollte mal richtig aufs Gas zu drücken, und ans Limit zu gehen. Wer hier vorab nicht trainiert, hat wohl keine Chance. Man muss auf jedenfall mit einem Kompromiss zwischen Abtrieb in den Kurven und Top-Speed auf den Geraden am Start gehen. Man darf gespannt sein, ob es unter diesen Voraussetzungen Racern gelingt, mit nur einem Boxenstopp durchzufahren. Es sind 56 Runden pure Quälerei, dass kann man jetzt schon sagen. Letzte Saison gewann Andreas Blase vor Manuel Bichler und Denny Speckhahn. Die schnellste Runde fuhr Andreas Blase in 1:31.940. An Spannung wird es mal wieder nicht fehlen. Aber so sollte die Serie sein.
Gefeiert, begehrt, gejagt, Andreas Blase geht nach seinem Sieg in Bahrain auch wieder als Favorit Sonntag beim GP von Frankreich ins Rennen. Kann er dem Druck standhalten? Aber einige Konkurrenten wollen das verhindern, wie Sören Kolodziej, Christian Schrödel. Andere Spitzenfahrer wie Denny Speckhahn, Thorsten Adam, Enrico Lange sind doch schon weit in der Gesamtwertung abgeschlagen. Doch angesichts der Pannen und kuriosen Fehler vieler Racer ist es fraglich ob sich Andreas Blase den Titel noch weg schnappen lässt. Sollte dem schnaubenden Bullen in Magny Cours erneut ein Sieg gelingen, muss sich die Konkurrenz was einfallen lassen. Und man muss sich dann die Frage stellen warum es diverse Racern es einfach nicht gelingt, ihre entsprechenden guten Trainingsresultate auch im Rennen umzusetzen. Der Streckenverlauf ist fantastisch, eigentlich attraktiv. Alles was eine Rennstrecke an möglichen Gemeinheiten zu bieten hat, ist hier eingebaut worden. Hängende zuziehende und sich öffnende Kurven, lange Bremstrecken und eine besonders schwierige Bremsstrecke vor Start/Ziel. Wir können gespannt sein wie die Fahrer aus der F1 Liga dies alles umsetzen werden. Der Reifenverschleiß wird bei niedrig liegen. Der Bremsenverschleiß eher auf mittel. In der Saison 2009 gewann hier Manuel Bichler vor Christian Schrödel. Platz drei belegte Andreas Blase. Die schnellste Rennrunde im Quali fuhr Manuel Bichler in 1:13.873. Die schnellste Rennrunde im Rennen fuhr Christian Schrödel in 1:14.954. Spannend wird es am Sonntag wieder. Frankreich wir kommen
Vor dem Rennen in Spa gab es für das McLaren Mercedes Team ein Schock. Top Pilot Manuel Bichler sitzt nicht mehr im Cockpit. Er gab sein Platz mit sofortiger Wirkung frei. Ein Ersatzfahrer steht noch nicht fest. Ist so der Weg frei für den Titel von Andreas Blase? Wer soll ihn stoppen? Ob er allerdings am GP von Belgien teilnimmt ist noch fraglich. Eine starke Rippenprellung die er sich beim Kart fahren zuzog ist so schmerzhaft das sein Rennen am Sonntag in Frage gestellt ist. Insgesamt besteht der Circuit de Spa-Francorchamps aus 44 Runden, die für die Racer der F1 Liga immer wieder ein Erlebnis sind. Der 6,968 Kilometer lange Kurs stellt eine große Herausforderung an die Fahrer. Einige Piloten bezeichnen die Strecke mit ihren ultraschnellen Kurven und Hochgeschwindigkeitsgeraden sogar als Achterbahn zum Selberfahren. Zu den ultimativen Höhepunkten in Spa zählt die Eau Rouge Kurve. Die Fahrer kommen mit Vollgas in eine Senke, um anschließend einen Berg hinaufzuschiessen. Für kurze Zeit verlieren sie den Bodenkontakt und somit auch die Kontrolle über ihren Wagen. Aufgrund ihrer Schnelligkeit, ihres Berg- und Tal-Charakters und kurvenreichen Streckenverlaufs als eine der schwierigsten Rennstrecke im Kalender. Auf dieser Piste ist das Rennen selten langweilig. In der Saison 2009 gewann Manuel Bichler vor Andreas Blase. Manuel Bichler fuhr die schnellste Rennrunde in 1:49.370. Freuen wir uns auf Sonntag. Eine erneute Hitzeschlacht steht den Racern bevor!

